Annika Sulzer
Ausgebildet in Diplom-Pädagogik, Schwerpunkt Interkulturelle Pädagogik. Arbeitsschwerpunkte in der Sozialen Arbeit in den Bildungseinrichtungen Kindergarten und Grundschule. 1980 geboren, seit ich denken kann gerne lesend, reisend, forschend, lernend unterwegs, disziplin-übergreifend und interessiert an Menschen und deren Geschichten.
Am liebsten arbeite ich mit kleinen Gruppen, eng an der Verbindung von wissenschaftlicher Forschung und pädagogischer Praxis.
Ich arbeite seit Jahren in unterschiedlichen Konstellationen mit Studierenden, mit Kolleg*innen in der Alltagspraxis von Kindergärten und Grundschulen, mit Eltern von Kindern in Kindergarten und Grundschule.
Ich berate Einzelne und Teams. Ich bilde und begleite Lern- und Entwicklungsprozesse, punktuell und auch langfristig. Ich analysiere Ausgangsbedingungen und visioniere Wachstumsmöglichkeiten. Ich liebe und lebe Perspektivenwechsel und Offenheit für Veränderung (change!).
In Lehre und Weiterbildung biete ich mich mit meinen Fähigkeiten als Impulsgeberin und Wissensaufbereiterin an. Ich schaffe kreative, aufgeweckte, auf Wachstum ausgerichtete Räume, in denen Menschen an ihren Themen und Fragen arbeiten können, die wir ins Zentrum gestellt haben, stets in einem Dreiklang von (Gesellschafts- und Gefühls-) Analyse, Selbstreflexion und Wissenserweiterung. Ich nutze Elemente biografischer Reflexion, Gefühlsarbeit und Dialogarbeit.



Ich mache das, was ich tue mit Leidenschaft, mit einer Prise Humor und einer großen Portion Neugierde für die Perspektiven derjeniger, mit denen ich kooperiere. Mit all dem, was ich tue, möchte ich das Potenzial derjenigen Mensche stärken, die Orte und Momente für Kinder gestalten, in denen Kinder (und vice versa auch Erwachsene) in ihren Bedürfnissen wahrgenommen und wertgeschätzt werden.
Ich arbeite mit allem, was ich tue und auch dem, was ich bewusst unterlasse, daran, Arbeitsverbindungen zu gestalten, die Vielfalt wertschätzen, die Partizipation jedes Einzenen unterstützen und Ausschluss jeglicher Form abbauen helfen.

Lehre
- Freie Universität Bozen, Fakultät für Bildungswissenschaften, Dozentin für Allgemeine Pädagogik mit besonderer Berücksichtigung der Altersstufe 2-7 Jahre (seit 2020)
- C.v.O. Universität Oldenburg, Institut für Pädagogik: Pädagogik und Didaktik des Elementar- und Primarbereichs (2011-2019)
- Freie Universität Berlin, Allgemeine Grundschulpädagogik (2009-2010)
Praxisbegleitung
- Multiplikatorin für den Ansatz Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung (seit 2011)
- Workshops in Kita-Teams und Kita-übergreifend
- Mitgestaltung von Fachtagen in Form von Vorträgen, Workshops
- Prozessbegleitung für inklusive Organisationsentwicklung
Weiterbildungen
Ich verstehe meine Arbeit als lebenslanges Lernen. Ich wachse und lasse mich dabei begleiten. Ich bearbeite Themen, erhalte Fragen, finde Antworten auf Fragen, und erhalte neue Fragen. Diese Wachstumsprozesse sind für mich Grundlage jedes Lernens. Ich wähle regelmäßig passende Formate, um mein Wissen zu erweitern. Das umfasst punktuelle Weiterbildungen in Online-Fortbildung, Moderations- und Visualisierungsmethoden genauso wie körperzentrierte Energiearbeit und mehrmonatige Coaching- und Weiterbildungsformate. Die Weiterbildungen sind für mich zentrale Ressourcen, die ich einbringe für die Menschen, mit denen ich in Verbindung bin.
Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg, Selbstmanagement nach dem Züricher Ressourcenmodell, Rhetorik-Training, Gestaltung von Online-Fortbildungen (2023 Green Campus, Böll Stiftung), Moderation machtsensitiver Räume nach Satya Gopalan „Taking up Space“ (mehrwöchig, 2023)
Energiearbeit zur Erweiterung intuitiver Skills (u.a. Chakrenarbeit und Schattenarbeit) nach Bahar Yilmaz & Jeffrey Kastenmüller
Ganzjährige Fortbildung und Netzwerk-Arbeit in der international ausgerichteten Regenerator’s Academy in Regenerative Leadership
Jedes Jahr erweitere ich mein Wissen und meine Reflexionen über gesellschaftliche Zusammenhänge und meiner Rolle als Mit-Gestalter*in in Workshops zu Rassismus, Adultismus, sexueller Identität, Anti-Bias.
In 2023 liegt mein Fokus auf Critical Whiteness und Adultismus.
Meine Ideen und Einsichten gebe ich auch im Rahmen von Vorträgen und Publikationen weiter. Ich reflektiere gern schreibend und binde dafür verschiedene Perspektiven ein.